AGB – Reitschule

Für Dich. Für uns. Für alle.


1. Unterrichtsart

Der Reitschulbetrieb verpflichtet sich geeignete Reitpferde und qualifizierte Trainer für den Reitunterricht zur Verfügung zu stellen.
Der Unterricht kann in der Reithalle, auf dem Reitplatz oder im Gelände stattfinden und auch in Form von Theorieunterricht oder Bodenarbeit durchgeführt werden.
Der Reitschüler sollte ca. 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn zur Vorbereitung des Lehrpferdes auf der Anlage erscheinen. Auch die Versorgung des Pferdes inkl. Ausrüstung und das ordentliche Verlassen des Putzplatzes nach der Unterrichtseinheit sollte mit einkalkuliert werden.

2. Unterrichtsvergütung

Die Abbuchung des Monatsbeitrags erfolgt zum Monatsanfang.
Weitere Angebote, wie Einzelunterricht, Ferienkurse oder Turnierteilnahmen können in Absprache mit dem Reitlehrer oder im Reitbuch zusätzlich gebucht werden.

3. Unterrichtsverhinderung

Sollte der Reitschüler an der Teilnahme am Unterricht verhindert sein, hat er seine Reitstunde unverzüglich im Reitbuch zu stornieren. Wird die Reitstunde mind. 24h im Voraus storniert, kann sich der Reitschüler als Ersatz innerhalb von zwei Wochen in eine gleichwertige Unterrichtsstunde einbuchen. In diesem Fall hat der Reitschüler auf die betrieblichen Belange des Reitschulbetriebes (insbes. die Kapazität) Rücksicht zu nehmen: Ersatzbuchungen sind nur bei freien Plätzen in bestehenden Reitstunden möglich. Es wird kein Extra-Unterricht für den Nachholbedarf angeboten.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Unterrichtsentgelt grundsätzlich auch bei einer Nicht-Teilnahme (Ferien, Krankheit, Unlust etc.) des Reitschülers am Unterricht in vollem Umfang eingezogen wird.

4. Ferien / Unterrichtsausfall

Gesetzliche Feiertage sind grundsätzlich unterrichtsfrei. Die Reitstunde kann nicht nachgeholt werden. Wird der Unterricht an anderen Tagen vom Betrieb abgesagt, bleibt das Guthaben für die Stunde erhalten und ein Nachholen ist nach den üblichen Regeln möglich.
In den Schulferien wird in der Regel Unterricht angeboten.

5. Entgelterhöhung

Im Falle einer Entgelterhöhung verpflichtet sich die Reitschule, die Erhöhung mit einer Frist von zwei Monaten im Voraus schriftlich anzukündigen. Die Erhöhung gilt als angenommen, sofern der Reitschüler nach Ablauf der Frist den Reitunterricht fortsetzt, ohne dass eine schriftliche Kündigung (vgl. §6) eingereicht wird.

6. Kündigung

Ein Stammplatz bleibt auf unbestimmte Zeit bestehen und kann jeweils mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende gekündigt werden. Ein Pausieren ist nicht möglich.
Die Kündigung bedarf zur Wirksamkeit der Schriftform.
Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

7. Haftung/Versicherungsschutz

Der Reitschüler ist verpflichtet, sich durch geeignete Kleidung sowie durch das Tragen eines Helms vor Verletzungen zu schützen. Der Reitschulbetrieb haftet gegenüber dem Reitschüler nur, wenn der Inhaber oder die eingesetzten Erfüllungs- oder Verrichtungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben. Diese Einschränkung gilt nicht bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit des Reitschülers.
Im Reitbetrieb Haug sind die teilnehmenden Pferde haftpflichtversichert.
Ebenso besteht für die Reitlehrer eine Reitlehrerhaftpflichtversicherung.

8. Salvatorische Klausel/Sonstiges

Sollten eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Unwirksame Bestimmungen sind durch Regelungen zu ersetzen, durch die der von den Parteien erstrebte wirtschaftliche Erfolg in rechtlich wirksamer und durchführbarer Weise erreicht werden kann.

Auf der gesamten Anlage ist den Anweisungen der Trainer Folge zu leisten.

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